Maurer*in EFZ
Baupraktiker*in EBA

EFZ: 3 Jahre
EBA: 2 Jahre

Maurer
Maurer

Maurer*innen sind auf Baustellen des Hoch- und Tiefbaus tätig. Sie arbeiten bei der Erstellung von Gebäuden, wie auch beim Bau von Tunneln, Brücken oder im Strassenbau mit. So vielfältig wie die Baustellen, sind auch die Aufgaben der Maurer*innen. Sie ziehen Wände hoch, erstellen Decken oder giessen Böden. Je nach Baustelle arbeiten Maurer*innen in grosser Höhe, weshalb sie schwindelfrei und trittsicher sein müssen. Der Maurerberuf vereint traditionelles Handwerk mit dem Einsatz modernster Maschinen und Baumethoden.

Maurer
Maurer

AUSBILDUNGSDAUER
Maurer*in EFZ: 3 Jahre
Baupraktiker*in EBA: 2 Jahre

ANFORDERUNGEN

  • Handwerkliches Geschick
  • Beweglichkeit und gute Konstitution
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Freude am Arbeiten im Freien
  • Teamfähigkeit
Maurer
Maurer

WEITERBILDUNGSMÖGLICHKEITEN
Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis:

  • Vorarbeiter*in
  • Polier*in
  • Bauwerktrenn-Polier*in
  • Baustoffprüfer*in
  • Bautenschutz-Fachmann*frau
  • Handwerker*in in der Denkmalpflege

Höhere Fachprüfung mit eidg. Diplom:

  • Baumeister*in
  • Bauleiter*in

Höhere Fachschule – dipl. Techniker*in:

  • Bauführung

Fachhochschule – Bachelor of Science:

  • Bauingenieur
Claudio Tung, Maurer
Claudio Tung, Maurer

«Mein Berufswunsch ist auf dem Schulweg entstanden. Ich beobachtete wie ein Haus von Tag zu Tag immer grösser wurde.»

Claudio Tung, Maurer

«Mein Wecker klingelt früh. Um 5.45 Uhr stehe ich auf und fahre zur Baustelle. Die Arbeitszeiten sind fix geregelt. Meine Arbeit motiviert mich sehr. Ich darf überall anpacken, der Polier teilt mir die Aufgaben zu, diese führe ich dann aus. Meine aktuelle Baustelle befindet sich bereits in der Schlussphase des Rohbaus, deshalb beginnen wir mit zumauern und betonieren die oberste Decke.

Das klassische Mauern gefällt mir an meinem Beruf am besten – wie man es kennt, Backstein auf Backstein. Eine Spezialarbeit, die mir viel Spass gemacht hat, war der Überlackboden in der Einstellhalle. Eigentlich eine simple Arbeit, doch der ganze Prozess hat mich sehr fasziniert.

Mein Berufswunsch hat sich auf dem Schulweg ergeben. Ich ging täglich an einer Baustelle vorbei. Dort sah ich, wie das Gebäude Tag für Tag wuchs. Dieser Fortschritt hat mich inspiriert, selbst auch Häuser zu bauen. Nach einer Schnupperwoche und einem Bewerbungsgespräch habe ich die Lehrstelle bei Marti Solothurn erhalten, der Beruf hat einfach zu mir gepasst.

Jeden Donnerstag besuche ich die Berufsschule. Für eine Maurer-Lehre sollte man gut rechnen können, aber auch lernfähig und fit sein. Höhenangst sollte man auch keine haben. Ich mag den theoretischen Unterricht in der Berufsschule, meine Lieblingsfächer sind Rechnen und Sport. Sport ist auch mein Ausgleich zur Arbeit – ich hornusse im Verein und spiele Badminton. Was nach meinem Lehrabschluss kommt, lasse ich mir offen. Eine Möglichkeit wäre sicher die Vorarbeiterschule.»

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